Geringes Vertrauen der Schulleitung

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21.06.2020, 18:36
Hallo zusammen,
Ich habe folgendes Problem.

Ich leite einen Schulsanitätsdienst der JJ und habe des Öfteren andere Ansichten als die Schulleitung unseres Gymnasiums. Während wir der Meinung sind, dass geschulte Schulsanitäter den Lehrkräften Arbeit abnehmen, will die Schule uns in Schutz nehmen und lässt uns nicht frei arbeiten. Wir dürfen keine freien Entscheidungen treffen, nicht eigenständig diverse Maßnahmen durchführen, auf die wir geschult sind. Das Sekretariat alarmiert uns nur sehr "ungerne" bzw. nicht wirklich oft, die meisten Sachen "versorgen" die Sekretärinnen alleine.
Das Ganze ist bei uns als AG aufgezogen, in der wir ab 5. Klasse aufwärts die Schüler in Erste Hilfe einführen und die Ausbildungen, Fortbildungen etc. weiterkoordinieren.
Das Problem, was ich damit habe, ist, dass der Schulleitung ein "Befehl von oben" (Schulsenat o. ä.) fehlt, der dem Schulleiter quasi befiehlt, bei Einsätzen bzw Verletzungen und Erkrankungen die Verantwortung auf uns Sanitäter zu übertragen, damit wir eigenständig arbeiten können und auch praktische Erfahrungen sammeln können. Wenn wir nur zu 2 von 10 Einsätzen gerufen werden, ist das doch auch nicht zielführend oder?

Vielleicht wisst Ihr Rat, wie es uns ermöglicht, unsere Arbeit eigenverantwortlich auszuüben und somit auch mehr Erfahrungen sammeln können.
Oder Ihr wisst, wie man erbringen kann, dass die Schulleitung eine Arbeitsanweisung bekommt, den Schulsanitätsdienst arbeiten zu lassen.

Liebe Grüße
Pascal
21.06.2020, 21:54
PascalWe hat geschrieben:Das Problem, was ich damit habe, ist, dass der Schulleitung ein "Befehl von oben" (Schulsenat o. ä.) fehlt, der dem Schulleiter quasi befiehlt, bei Einsätzen bzw Verletzungen und Erkrankungen die Verantwortung auf uns Sanitäter zu übertragen, damit wir eigenständig arbeiten können und auch praktische Erfahrungen sammeln können.


Die Verantwortung für die Organisation der Ersten Hilfe an der Schule trägt der Schulleiter. Dazu gehört auch das Vorhandensein ausreichend vieler ausgebildeter Ersthelfer; dazu können auch Schüler gehören, die unter Aufsicht tätig werden. Eine Übertragung der Verantwortung auf Schüler - insbesondere "ab der 5. Klasse aufwärts" - kommt natürlich nicht in Betracht.

Davon unabhängig bleibt natürlich die Möglichkeit, durch die Tätigkeit in einem Schulsanitätsdienst soziales Handeln und Verantwortung einzuüben und Schüler ab die Erste Hilfe heranzuführen. Die Verantwortung - und die Entscheidung über das Vorgehen - bleibt dennoch immer bei der Schule, also beim Schulleiter und den Lehrern.
22.06.2020, 15:22
Erstmal danke für deine Antwort.

Ich vergaß zu erwähnen, dass unsere Sanis alle mind. in der 9. Klasse und 15 Jahre alt sind und natürlich über eine entsprechende Ausbildung verfügen. Auch Sanitätshelfer gibt es bei uns.
Somit sind wir quasi ausgebildete Fachkräfte, die ihr "Arbeitgeber" aber nicht zu 100 Prozent einsetzen will - Was ich persönlich sehr schade finde
22.06.2020, 19:17
Ein Schüler bleibt in erster Linie ein Schüler. Er ist in der Schule im zu lernen. Wenn er sich nebenbei sozial Engagiert ist nichts dagegen zu sagen. Jedoch sollte er sich auch bewusst sein, dass jede Stunde wo er im Unterricht fehlt, er auch Wissen versäumt.

Wenn die Schulleitung sagt, dass die ganzen Bauchweh, Übelkeit, Erbrechen und Kopfschmerzen sie selbst versorgt und die Eltern verständigt, sehe ich darin nichts schlimmes.

Und Sanitätshelfer sind noch lange keine Fachkräfte. Die fangen frühestens mit dem RS an. Ein Sanitätshelfer ist eine etwas erweiterte Erste Hilfe.
25.06.2020, 17:34
Welche Maßnahmen verbietet denn die Schulleitung?


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